Lipome und Alkohol: Gibt es einen Zusammenhang?

Lipome und Alkohol!

Stehen Lipome und Alkohol im Zusammenhang? In diesem Blogbeitrag möchte ich auf die Frage eingehen, ob Alkohol das Wachstum von Lipomen begünstigen kann?

Ich bin Lipom-Patient und schreibe meine Erfahrungen auf meinem Blog nieder. In meinen letzten Blogbeiträgen habe ich die unterschiedlichen Behandlungsmethoden vorgestellt. In diesem möchte ich auf die Ursachen eingehen und speziell das Thema Alkoholkonsum betrachten. Dazu beschreibe ich die Wirkung von Alkohol im Allgemeinen und dessen Einfluss auf die Bildung von Lipomen im Speziellen.

Wirkung von Alkohol

Laut netdoktor entfaltet Alkohol im Körper unterschiedliche Wirkungen. Das sind zum einen kurzfristige und eher positive, wie zum Beispiel entspannende, angstlösende wie auch anregende Folgeerscheinungen. Diese stehen aber den weitaus in höherer Zahl negativen Auswirkungen gegenüber. Diese äußern sich bei einem überhöhten Alkoholkonsum in Form von Aggressionen, Kopfschmerzen wie auch Übelkeit und Wahrnehmungsstörungen.

Unterschätzt werden zudem die Langzeitfolgen von Alkohol, wie Angststörungen und Depressionen. Außerdem werden bei einem regelmäßigen und hohen Alkoholkonsum Organerkrankungen wie Leberschäden, Nervenschädigungen und diverse Krebserkrankungen begünstig.

Welche Menge von Alkohol ist okay?

Zuerst, Alkohol ist auch bei geringer Menge schädlich. Die stiftung-gesundheitswissen.de spricht davon, dass es keinen vollständigen risikofreien Alkoholkonsum gibt. Alkohol sollte in keinem Fall verherrlicht werden. Zudem gibt es kein „gesundes Mass“ an Alkohol. Empfohlen ist hingegen eine nicht schädliche Menge von ca. 10 Gramm Alkohol am Tag – das sind ein Glas Bier oder ein Glas Wein. Alles darüber hinaus, kann der Gesundheit schon erhebliche Schäden (körperlich wie psychisch) zufügen.

Ein Standardglas Alkohol enthält zwischen 10 und 12 Gramm reinen Alkohol. So viel ist zum Beispiel in einem kleinen Glas Bier, einem Achtel Wein, einem Glas Sekt oder einem doppelten Schnaps enthalten.

Quelle: Kenn dein Limit, https://www.kenn-dein-limit.de

Alkoholbedingte Lipomatose

Die dr-gumpert.de, krank.de und Deutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie e.V verweisen auf einen Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und dem Wachstum von Lipomen. Denn die Leber wandelt Alkohol in Acetat um, ein Erzeugnis, dass giftig auf Körperzellen wirkt (Deutschlandfunk.de). Eine weitere Folge von Alkohol ist die Senkung der Fettverbrennung, was als Effekt dazu führt, dass sich Fett besser einlagern kann. Ob das nun direkt Einfluss auf die Entstehung von Lipomen hat, ist wissenschaftlich nicht vollkommen bestätigt, aber wahrscheinlich.

Ob Lipome eher bei Diabetikern oder Menschen mit Stoffwechselerkrankungen vorkommen, ist noch nicht geklärt. Zumindest bei einer Lipomatose scheint es einen Zusammenhang mit diesen beiden Erkrankungen zu geben. Auch besteht eine Verbindung zwischen Alkoholmissbrauch und Lipomatose

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie e.V, https://dgdc.de/lipom.html

Fazit: Lipome und Alkohol

Ich trinke gerne mal ein Bier. Nachdem ich mich mit den Folgen von Alkohol, gerade im Zusammenhang mit Lipomen, auseinander gesetzt habe, werde ich meinen Konsum deutlich reduzieren und soweit es geht abstinent leben. Gerade, wenn man das berühmte „Feierabendbier“ gewöhnt ist, ist das vorerst eine Umstellung, doch allein für die Aussicht das Lipomwachstum verringern zu können, ist mir dieses „Opfer“ wert.

Was sind Deine Erfahrungen zum Thema oder hast Du Anmerkungen? Dann schreibe es mir gern als Kommentar oder persönlich via E-Mail. 🙂

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